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Spende für die Philippinen nach Davao, Haran

Wir sind zurück im alten Leben, doch die Umstände sind nicht nur wegen der Pandemie anders. Was wir auf unserer Reise entdecken durften, prägt uns wohl ein Leben lang und die aufkommenden Erinnerungen versüssen uns immer wieder den Alltag.


Alles andere als süss ist die aktuelle Weltsituation welche von COVID-19 bestimmt wird. Auf unserer Reise konnten wir erleben, wie die wirtschaftlichen und politischen Situationen im nahen und fernen Osten sind. Unser Projekt war nebst der Zieldestination Jiayuguan - China unserer zweiten Heimat den Philippinen gewidmet. Das indigene Volk der Lumads auf der Insel Davao wurde von der Pandemie stark getroffen. Kurzarbeit oder Erwerbsersatz von Ausgleichskassen sind Privilegien, welche wir hier in der Schweiz in solchen Ausnahmezuständen geniessen dürfen. Schaut man schon nur über die Landesgrenzen der Schweiz hinaus, ist die gesundheitliche und wirtschaftliche Situation ungemütlicher. So war es für uns klar, dass der bisher erhaltenen Beitrag zum Projekt two the wall jetzt mehr denn je in den Philippinen gebraucht wird. Somit überwiesen wir am 17. Juni 3'047.29 CHF mittels Theresa Laden die Gesamtsumme der erhaltenen Spenden direkt nach Davao.


Gerade in diesen Zeiten, wo unsere Freund*innen in den Philippinen - auch wegen den dortigen Corona-Massnahmen - noch weniger Rechte und Freiheiten haben, ist die finanzielle Hilfe für das Lumad-Volk äusserst wichtig. Auch wurde es für sie noch schwieriger, medizinische Hilfe zu erhalten. Das gespendete Geld floss in die Finanzierung unter anderem von Nahrung, Ausbildung, medizinische Versorgung, Toilettenartikel, Strom - alles Dinge, welche für uns selbstverständlich sind. Wir hoffen, dass die Spende ihnen den Alltag etwas erträglicher macht.


Auf diesem, zur Zeit üblichen Weg, sagen wir aus der Distanz: DANKE!





Was bewegt uns im aktuellen Leben?


David ist zur Zeit wieder als Velokurier tätig, wodurch er nach wie vor fast täglich im Sattel sitzt. Sacochen wurden gegen Rucksack getauscht und statt langes, gleichmässiges Fahren gehts im Zickzack und Sprints durch den Alltagsverkehr der Stadt Bern.


Auf dem Rückweg von Georgien musste er schneller fahren, da Corona auf dem Vormarsch war. Glücklicherweise erreichte er Bern gerade noch rechtzeitig bevor der Lockdown begann.


Die aktuelle Weltsituation, sei es gesundheits- aber auch wirtschafts- & aussenpolitisch verfolgen wir doch etwas besorgt. Die Welt hat selten solch angespannte Zeiten erlebt. Wir in der Schweiz können von Glück reden, dass die Abläufe wie Einkaufen, Arztbesuche, etc. nach wie vor fast reibungslos funktionieren und unser Lebensalltag durch die Pandemie nur leicht und vor allem nicht essentiell eingeschränkt wird.

Raphael fand den Anschluss ebenfalls relativ rasch, so arbeitet er seit Mai wieder als Personal Trainer, wohnt in derselben Wohngemeinschaft wie vor der Reise und beginnt in einigen Tagen sein Masterstudium in Richtung Sportlehrer an der Universität Freiburg und der Eidgenössischen Hoschule für Sport Magglingen.


Dem Fahrrad ist Raphael durch die Reise noch näher verbunden. Das Tourenfahrrad wurde gegen das Rennrad eingetauscht. Seit der Rückkehr bestreitet er nun die wenigen Radrennen, welche stattfinden und lebt die noch grösser gewordene Freude auf zwei Rädern im Wettkampf aus.



Raphael, David und Anne im Juni beim Klettern im Jura




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